Bau- und Wohngenossenschaft Brachvogel eG

Gründach im Wohnprojekt Schnelsen Leben im Wohnprojekt
Der namensgebende Brachvogelweg in Lurup
Das neu entstandene Wohnprojekt Iserbrook
"Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden"
(Hermann Hesse - Leitspruch der ersten Grundsteinlegung 1995)

Was wir sind

 
Wohnprojekte Luftbild des Luruper Wohnprojektes In Hamburg und auch anderen Städten entstand die Idee der Wohnprojekte, d.h. Formen des selbst verwalteten und selbst organisierten Wohnens im Rahmen des öffentlich geförderten Wohnungsbaues. Wohnprojekte sollen Bedürfnisse erfüllen, die andere Bauträger nicht abdecken, z.B. soziale oder besondere bauliche Gesichtspunkte. Innerhalb unserer Genossenschaft sind Wohnprojekte räumlich zusammengehörige Siedlungseinheiten.
Besonderheiten und Prinzipien Unter den Wohnungsgenossenschaften zählen wir sicherlich zu den kleinen, aber auch besonderen Anbietern. Das zuerst entstandene Wohnprojekt in Hamburg-Schnelsen umfasst 22 Wohnungen, das zweite in Hamburg-Lurup erreicht etwa die doppelte Größe (44 Wohnungen plus Gemeinschaftsraum) und das dritte in Hamburg-Iserbrook soll 32 Wohneinheiten umfassen. Unsere Prinzipien sind:
  • Selbstverwaltung
  • ökologisches Bauen
  • das Leben in überschaubaren Nachbarschaften
  • die Integration von Behinderten
Hauszeile im Schnelsener Projekt
Selbstverwaltung Genossenschaften sind die traditionelle Form, um zum Nutzen der Mitglieder gemeinsames Eigentum zu verwalten. Die Mitgliederversammlung wählt Vorstand und Aufsichtsrat, nimmt Berichte entgegen, befindet über den Jahresabschluss (das wirtschaftliche Ergebnis der Genossenschaft) und die Verwendung des Gewinnes bzw. Deckung des Verlustes. Die besonderen Belange der Wohnprojekte behandeln Wohnprojektversammlungen.  
Ökologisches Bauen Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten (das von den Mitgliedern eingezahlte Eigenkapital und die Kredite aus der öffentlichen Förderung) errichtet und betreibt die Genossenschaft Wohnungen in ökologischer Bauweise, z.B.:
  • Niedrigenergie- bzw. Passivhausstandard (Lurup)
  • Verwendung recylefähiger Materialien (z.B. Isofloc Wärmedämmung)
  • extensiv begrünte Dächer
  • Nutzung der Solarenergie durch Betreibergemeinschaften
 
Überschaubare Nachbarschaften Gemeinsames Pizza-Essen Die architektonische Gestaltung der Siedlung fördert durch niedriggeschossige Bauweise und Wohnhöfe nachbarschaftliche Kontakte und die Begegnung der Bewohner.
Integration von Behinderten Viele Wohnungen im Erdgeschoss sind behindertengerecht gestaltet. Im Schnelsener Wohnprojekt leben geistig und z.T. körperlich behinderte Menschen in einer Wohngemeinschaft, die vom Insel e.V. betreut wird.  
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