Bild rechts: Richtfest in Schnelsen 1995

Bild links: Grundsteinlegung in Lurup 2001

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Grundsteinlegung in Lurup 2001

Wie alles begann

Idee Etwa 1989 trafen sich Gleichgesinnte in Privatwohnungen, um das eigene Wohnprojekt zu verwirklichen. Die Iniatoren waren in einer Luruper Mieteriniative engagiert und kannten so das Umfeld der Hamburger Wohnprojekte. Auch ohne offizielle Werbekampagnen wuchs ein Kreis aus etwa 30 Interessenten heran.
Gründung Im Glauben einer baldigen Realisierung unseres ersten Wohnprojektes fand am 8. Dezember 1991 die Gründung statt. Neben dem namensgebenden Projekt am Brachvogelweg wurde auch paralell ein Projekt in Schnelsen am Ellerbeker Weg verfolgt. Die Mitgliederversammlung beschloss die Einrichtung mehrerer Arbeitsgruppen (Finanzierung, Bauplanung, Energie).
Glücksmarie und Pechmarie Beide Wohnprojekte erfuhren noch vor ihrer Realisierung eine wechselvolle Geschichte. Die in Aussicht genommenen Grundstücke mussten von Grünland in Bauland umgewidmet werden. Trotz des positiven Votums der zuständigen Bezirksversammlungen (Altona bzw. Eimsbüttel) zog sich das B-Planverfahren über mehrere Jahre hin. Lurup und Schnelsen erwiesen sich als ungleiche Schwestern. Während das Schnelsener Grundstück schon seit 1996 seine Bewohner beherbergt, waren für Lurup erst im Jahr 2001 die formalen Voraussetzungen erfüllt und konnte 2002 bezogen werden.
Eintragung und Baubeginn Das Jahr 1995 stellte den entscheidenden Wendepunkt für das Schnelsener Wohnprojekt und die Genossenschaft dar. Alle notwendigen Bedingungen waren erfüllt: Erteilung der Baugenehmigung, Abschluss der Verhandlungen über den Kauf des Grundstücks und Bewilligung der öffentlichen Mittel durch die WK (Wohnungsbaukreditanstalt). Im Mai 1995 begannen die Bauarbeiten und am 20. September 1995 wurde die Genossenschaft unter der Nr. 986 in das Genossenschaftsregister eingetragen und begann ihre offizielle Existenz.
Bezug des Schnelsener Wohnprojektes Im Dezember 1996 zogen die ersten Bewohner und Bewohnerinnen ein und blicken auf eine mehrjährige Geschichte zurück. Das Schnelsener Vorzeigeprojekt hat mit seiner baulichen Charakteristik indirekt auch die Luruper Interessenten motiviert.
Grundsteinlegung des Luruper Projektes Die Idee des Luruper Projektes stand am Anfang unseres Werdeganges. Gleichzeitig zeigt der Zeitraum von 10 Jahren, welch langen Atem manche Ideen benötigen. Am 8. Dezember 2001 zelebrierten wir den Genossenschaftsfeiertag mit der Grundsteinlegung am Brachvogelweg und der 10-Jahresfeier in der Schule Veermoor.
Bezug des Luruper Wohnprojektes Der vorletzte Meilenstein unser Genossenschaft war der Bezug des Luruper Wohnprojektes im November 2002. Das Projekt darf nun in Anspruch nehmen, die jüngere und gleichzeitig größere Schwester zu sein. Die Genossenschaft hat jetzt das erreicht, was sie sich bei der Gründung vornahm.
Iserbrooker Wohnprojekt Im Januar 2005 beschloss die Mitgliederversammlung die Erweiterung um das dritte Wohnprojekt in Iserbrook. Auch hier ließ der Baubeginn länger als geplant auf sich warten. Nach dem jetzigen Kenntnisstand soll die Realisierung im Jahr 2007 beginnen.
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