Wohnprojekt Lurup |
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| Das ausge- zeichnete Projekt |
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Projektbeschreibung |
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| Vorbemerkungen | Das Wohnprojekt in Lurup hat sich nach wechselvoller Geschichte etabliert. Im Jahres 2001 waren alle formalen Voraussetzungen erfüllt (baurechtliche Genehmigungen, Finanzierung, Förderungsfähigkeit etc.) und im Oktober 2001 begannen die Bauarbeiten. Im November 2002 zogen die meisten Bewohner ein. Das Projekt darf für sich in Anspruch nehmen, gleichzeitig die jüngere und größere Schwester von Schnelsen zu sein. | ![]() |
| Die Lage | Das Baugrundstück liegt in einem Mischgebiet aus Einfamilienhäusern und Sozialwohnungen. Es gibt eine gute Nahverkehrsanbindung in die Stadt (Bus 184 Haltestelle vor dem Grundstück, ca. 5 Minuten bis S Elbgaustraße, von dort ca. 12 Minuten bis Altona und ca. 20 Minuten bis Hauptbahnhof). | |
| Eine Grundschule und zwei Kindergärten liegen in unmittelbarer Nachbarschaft, ebenfalls die Einrichtungen einer kleinen Kirchengemeinde (Emmaus) mit angeschlossener Sozialstation. Läden für den täglichen Einkauf sind in ca. 5 bis 10 Minuten Fußweg zu erreichen. Zwei kleine Zentren mit diversen Läden, Ärzten, Bücherhalle und Ortsamt liegen 15 bis 20 Minuten Fußweg (oder Busanbindung 5 bis 10 Minuten) entfernt. | ||
| Das Projekt |
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Hof C von Süden betrachtet. Der bewachsene Erdhügel im Vordergrund existiert so nicht mehr. |
| In der Bau- und Wohngenossenschaft Brachvogel eG haben sich Familien, Lebens- und Wohngemeinschaften, Paare und Alleinstehende zusammengeschlossen, die in einer nach ökologischen und sozialen Gesichtspunkten gebauten Siedlung am Stadtrand, aber nicht isoliert in anonymen Wohnblocks oder Reihenhauszeilen wohnen wollen. | ||
| Die zweite Siedlung der Genossenschaft entstand am Brachvogelweg in Hamburg-Lurup. 45 Wohnungen und Reihenhäuser in 2- bis 3-geschossiger Bauweise gruppieren sich um drei Innenhöfe. Alle Wohnungen besitzen eine sehr gute Besonnung und Belichtung nach Süden und Westen. | ||
| Die Wohnungen sind überwiegend im sozialen Wohnungsbau (§ 88 d II. Wohnungsbaugesetz) errichtet. Mehr als 120 Menschen leben in dem Wohnprojekt: Menschen aus der Türkei, Polen, Indien und Deutschland, Jung und Alt, Familien, Alleinerziehende, Singles, Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Das Wohnungsangebot ist vielfältig: kleine und mittlere Wohnungen werden durch Reihenhäuser für Familien ergänzt, die Erdgeschosswohnungen sind rollstuhl- und altengerecht. | ||
| Das soziale Konzept | ![]() |
Wohnungstypen in einem Hof |
| Die Anordnung der Wohnungen, der Gemeinschaftsräume und -flächen, die gemeinsame Nutzung von Arbeitsmitteln und die Auswahl der Mieter und Mieterinnen sollen die Nachbarschaft fördern. Dabei können Kinder ebenso integriert werden wie alte und behinderte Menschen, Familien können ihre Gemeinsamkeit mit kinderlosen Paaren, Bewohnern und Bewohnerinnen der Wohngemeinschaft und Alleinstehenden entdecken. Alle können die Vorzüge von Arbeitsteilung nutzen und sich gegenseitig Hilfe leisten. In einer solchen Nachbarschaft können sich Menschen mit gemeinsamen Interessen leicht zusammenfinden und mit ihren Iniativen dem gerade in Stadtrandlagen bestehenden Mangel an kulturellen und sozialen Angeboten entgegenwirken. Damit kann das Projekt auch über die Siedlung hinauswirken. | ||
| Das ökologische Konzept |
Die ökologische Bauweise läßt einen umweltfreundlichen Lebensraum entstehen durch
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| Die erbauten Wohnungen | Projekt |
Neubau von 45 Wohnungen als Niedrigenergie- und Passivhäuser, Brachvogelweg, 22547 Hamburg |
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| Bauherrin |
Bau- und Wohngenossenschaft Brachvogel eG Damaliger Vorstand: Heidi Burmeister, Holger Fleischhauer, Carola Frey, Jörn Tengeler Ellerbeker Weg 4n, 22457 Hamburg |
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| Planung |
Dipl.-Ing. Christiane Gerth, Architektin Ohlestraße 40d, 22547 Hamburg, Tel. 040/832 42 04 |
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| Landschaftsplanung |
Outside! Garten- und Landschaftsplanung Peutestraße 51, 20539 Hamburg |
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| Ausführender Generalunternehmer |
Thölebau GmbH Funkschneise 15, 28309 Bremen |
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Wirtschaftlicher Berater |
Johann Daniel Lawaetz-Stiftung Neumühlen 16-20, 22763 Hamburg |
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| Technischer Berater |
Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen Walkerdamm 17, 24103 Kiel |
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| Energieberatung |
ebz nord Osterberg 6 f, 21220 Seevetal |
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| Photovoltaik |
Röbbek Energieanlagen Beteiligungs GmbH & Co KG Julius-Brecht-Straße 11, 22609 Hamburg |
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Wohnungen (Anzahl/Typ) |
8 1 4 6 9 6 10 1 |
2-Zimmer-Wohnung (46 - 52 qm) 3-Zimmer-Wohnung für Rollstuhlfahrer (70 qm) 3-Zimmer-Wohnung altengerecht (70 qm) 3-Zimmer-Wohnung (70 qm) 3 1/2-Zimmer-Wohnung (76 - 82 qm) 4-Zimmer-Wohnung (94 qm) 5-Zimmer-Reihenhaus (102 qm) Gemeinschaftswohnung (70 qm) 45 Wohnungen insgesamt mit 3.496 qm Wohnfläche |
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| Baukosten |
Niedrigenergiehaus 1.210 Euro/qm Wohnfläche Passivhaus 1.320 Euro/qm Wohnfläche (einschließlich Gemeinschaftswohnung, Passivhausstandard, Dachbegrünung, 4l-Wasserspartoiletten, Carports, ohne Photovoltaik) |
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| Finanzierung | Wohnprojektförderung (§ 88 d) durch die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt | ||
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